Edelsteine

EdelsteineEdelsteine sind besondere Minerale, die sehr selten in der Natur vorkommen und sich in Form, Farbe und ihre harte Konsistenz von anderen Mineralien und Quarzen unterscheiden. Sie werden zu hohen Preisen gehandelt. Schon während der Steinzeit wurden Edelsteine als Schmuck getragen, damals natürlich noch nicht geschliffen oder bearbeiten, denn das war auch gar nicht möglich.

Im Mittelalter waren diese Steine den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Üblicherweise wurden die Steine damals rund geschliffen und nicht in Facetten, wie es heute üblich ist. Interessanterweise war der heute wertvolle Diamant damals gar nicht so viel Wert. Das lag einfach daran, dass er keine Färbung hatte. Edelsteine wurden damals nur nach ihrer Farbe als solche bezeichnet. Der Diamant wurde von Handwerkern für Werkzeuge genutzt, aufgrund seiner hohen Härte. Heute gehört er mit zu den teuersten Edelsteinen. Nur Smaragde werden teilweise teurer gehandelt, wenn sie besonders rein sind.

Zu den bekanntesten Edelsteinen gehören Rubine, Smaragde, Saphire, Diamanten, Aquamarine und einige andere. Es gibt aber noch bedeutend mehr. Den Wert eines Steines zu bestimmen ist schon fast eine Wissenschaft. Denn dafür sind viele Kriterien verantwortlich. Zum einen natürlich seine chemische Zusammensetzung, seine Reinheit, Lichtbrechung, Größe, Farbe, Vorkommen und noch vieles mehr. Das Gewicht eines Edelsteins wird in Karat gemessen, wobei ein Karat 0,2 Gramm entspricht.

Vielen Edelsteinen wird auch eine heilende Wirkung zugeschrieben. Früher wurden diese Steine dann zu medizinischen Zwecken getragen. Auch heute glaube noch viele Menschen daran, dass ein Stein sie vor Krankheiten schützen kann oder eine positive Wirkung auf die Psyche hat. Ob man das glauben möchte oder den Stein nur zur Zierde trägt bleibt aber jedem selbst überlassen.